Ein ganz wesentliches Alleinstellungsmerkmal von German Orbital Systems ist unsere Fähigkeit schlüsselfertige Missionen anzubieten. Darunter verstehen wir den voll funktionsfähigen Satelliten im Verbund mit einem Start in den Orbit. Sofern vom Kunden gewünscht wird auch eine entsprechende Bodenstation installiert. Wir kümmern uns folglich vollständig um Raum-, Boden- und Startsegment der Mission und unterstützen den Kunden aktiv in der LEOP Phase. Gegenwärtig erstreckt sich unser Angebot über mehrere Satellitentypen, die für verschiedenste Anwendungen geeignet sind. Wir arbeiten außerdem stetig daran, unsere Palette zu erweitern und die bestehenden Systeme zu verbessern.

  • Wir unterteilen unsere Systeme nach dem verwendeten Separationssystem in zwei Klassen. Zum einen die hochgradig standardisierten CubeSats die aus Container-Systemen gestartet werden, die sie vollständig umhüllen. Zum anderen unsere Mikrosatelliten die für gewöhnlich mit Ring-Adaptern befestigt und separiert werden und daher „nackt“ auf dem Fairing angebracht werden. Für beide Typen gelten sehr unterschiedliche Anforderungen.
    Der große Vorteil eines CubeSats gegenüber anderen Satellitentypen ist das verwendete Separationssystem. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Container, der erst im Zielorbit geöffnet wird. Der Satellit wird dann mittels einer Feder ausgeworfen. Durch diese Herangehensweise ist das Launch Vehicle (LV) vor einem mechanischen Versagen des Satelliten während des Starts geschützt. Das generiert Vertrauen seitens des Startanbieters, und senkt dessen Anforderungen an die Qualifikation des Satelliten. Dies wiederrum erlaubt kurzfristig und unbürokratisch Startmöglichkeiten für Satelliten dieser Klasse anzubieten. Jedoch nimmt die Masse des Separtationssystems mit der Größe des CubeSats zu. Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Container-System ab einer Satellitengröße von 16U unwirtschaftlich wird. Aus unserer Sicht liegt hier die Grenze zwischen CubeSat und Mikrosatellit.
    Ist eine Aufgabenstellung nicht mit einem CubeSat lösbar, muss zu einem komplexeren System gegriffen werden. Dies ist z.B. der Fall, wenn hohe Bodenauflösungen gewünscht sind, die nur mit größeren Spiegelteleskopen zu realisieren sind. Hierfür bieten wir zwei Typen von Mikrosatelliten an, die entweder auf unserer GOS-50 oder auf der GOS-100 Plattform aufbauen und unterschiedlich große und energiehungrige Nutzlasten aufnehmen können. Beide Plattformen basieren auf den Erfahrungen aus dem TUBSAT Programm der TU Berlin.
    Unsere Absicht ist es, für jeden Kunden das optimale System zu finden. Durch die vielfältige Produktpalette sind wir in der Lage genau das anzubieten, was benötigt wird.

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